Artikel aus Fachzeitschriften

 

Reinigung von Transportbetonfahrzeugen

Für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet

KÖLN (ABZ). - Seit Beton hergestellt und verarbeitet wird, stellt sich immer wieder die gleiche Frage: "Wie werde ich diesen harten Baustoff wieder los, der sich an Geräten, Maschinen und Fahrzeugen absetzt?" Geht man das Problem mit Hammer und Meißel an, führt dies zu zerbeulten Oberflächen und abgeschlagenen Lacken. Aggressive Säuren wie Salz- oder Schwefelsäuren verbieten sich schon aus umweltpolitischen Gründen, von der Gefährdung des Personals ganz zu. schweigen.
Dieser Grundproblematik stellte sich auch das Kölner Unternehmen Leyco Chemische Leyde, indem es seinen Chemikern vorgab, Produkte zu entwickeln, die verschiedenen Kriterien gerecht werden: Sie sollen Beton schonend von Maschinen und Geräten lösen, unterschiedlichen Materialien und Oberflächen gerecht werden. Zeit und Kosten sparen, umweltfreundlich und dabei noch einfach zu handhaben sein Von vornherein war klar, dass ein einziges Produkt diesen Anforderungen nicht entsprechen könnte. Zu unterschiedlich sind Beanspruchungen und Verschmutzungen, die an den verschiedenen Teilen von Transportbetonfahrzeugen und Betonpumpen auftreten. Also unterteilte man das Fahrzeug in: Führerhaus, Trommel und Rückseite.
Firmenchef Jürgen Leyde fasst dies so zusammen: "Ist das Führerhaus hauptsächlich Straßenschmutz und Zementstaub ausgesetzt, die die Farben stumpf werden lassen, müssen an Trommel und Rückseite schon leichte bis schwere Betonrückstände entfernt werden. Gerade die Rückseite, an der Beton be- und entladen wird, ist durch starke Betonablagerungen verschmutzt. Betroffen sind hier in erster Linie Rutsche, Reifenabdeckungen sowie die Lagerungen und Stoßdämpfer."
Für die Rückseite der Fahrzeuge empfiehlt das Unternehmen sein Spezialreini-gungsmittel "Betonac-Fix". Hierbei handelt es sich um einen Betonlöser, der überall dort eingesetzt wird, wo Beton und Zement, sowie Kalk und Mörtel verarbeitet werden. Sobald das Produkt mit den Betonablagerungen in Berührung kommt, schäumt es auf und löst die Rückstände. Das Konzentrat, das mit 1:5 bis 1:10 Teilen Wasser verdünnt wird, sollte mindestens einmal pro Woche eingesetzt werden.
Mit Ze-Ka-Fix stellt die Firma einen weiteren hochkonzentrierten Beton- und Kalklöser zur Verfügung, der am gesamten Fahrzeug eingesetzt wird. Das chloridfreie Spezialrei-nigungsmittel, das mit mindestens l :5 Teilen Wasser verdünnt werden muss, kann über die Recyclinganlage in das Betonanmachwasser zurückgelangen. Weder Umwelt noch Betonqualität werden beeinträchtigt.
Am Führerhaus rückt Poon 3 Zementstaub, Rost, Dieselruß und Straßenschmutz zu Leibe. Das rückfettende Shampoo entfernt diese Ablagerungen mühelos und lasst darüber hinaus stumpf gewordene Farben wieder leuchten.
"Damit haben wir schon einmal ein hartes Problem gelöst", so Chefchemiker Eckart In-kemann. "Unsere Absicht war es jedoch, Nachverschmutzungen und Staubbindungen zu verringern. Dazu wurde von uns Leyco-Rasant entwickelt ein Hochleistungsreiniger und Neutralisator, der am gesamten Fahrzeug zum Einsatz kommt Dieses Produkt bricht die statische Haftung von Nachverschmutzungen, wie Straßenschmutz, Dieselqualm, Staub, Ruß und Fette, die sich an Karoserieoberflächen, Chassis oder Planen anhaften. Der elektrostatische Film wird ohne manuelle Bearbeitung durchbrochen und anhaftender Schmutz kann bei der nächsten Reinigung abgespritzt werden. Was die Reinigungszeit auf ein Fünftel verringert." Abgerundet wird die Fahrzeugpflege in der dritten Phase mit Protect 6 und 7. Beide Produkte sind Mikroversiegelungen auf Polymerwachsbasis, die zur Oberflächenversiegelung von Metall-, Lack- und Kunststoffoberflächen eingesetzt werden.

Artikel aus der "Allgemeinen Bauzeitung" vom 11.07.2003